10 Ursachen für Müdigkeit und Schlafprobleme

10 Ursachen für Müdigkeit und Schlafprobleme
Schlafstörungen, Müdigkeit

10 Ursachen für Müdigkeit und Schlafprobleme

Etwa jeder Dritte leidet unter Schlafstörungen. Das ergab eine repräsentative Studie des Robert Koch Instituts von 2013. Bei Schichtarbeitern soll die Zahl sogar noch höher sein. Dabei ist ein gesunder Schlaf die wichtigste Regenerationsquelle für den Körper. Warum so viele Menschen unter Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit leiden, kann viele Ursachen haben:

1. Stress:

Alltagsstress, beruflicher oder privater Stress versetzt uns in ein seelisches Tief und beeinflusst die Hormonausschüttung. Die Folge kann neben weiteren Symptomen auch Müdigkeit und Antrieblosigkeit sein.

2. Reizüberflutung: 

Forscher sind überzeugt, dass die weit verbreitete Müdigkeit mitunter eine Folge von der ständigen Reizüberflutung ist. Ständige Reize von Smartphones, Werbeanzeigen, Infoscreens, Navigationssysteme, Warntöne und Vibrationsalarme aller möglichen Geräte – all dem sind wir ständig ausgesetzt. Es versetzt unser Gehirn unter Stress. Gönnen sie sich Pausen und schalten sie (die Geräte) ab.

3. Zu wenig Pausen:

Damit unser Gehirn gut arbeiten kann, braucht es Pausen. Achten sie auf Ihren Terminkalender und gönnen sie sich gerade am Wochenende, aber auch während der Woche ausreichend Zeit, in der sie einfach nichts tun.

4. Zu wenig Sauerstoff:

Häufig sitzt man in geschlossenen und schlecht gelüfteten Räumen. Wir atmen Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus, es reichert sich in der Raumluft an und irgendwann atmen wir es wieder ein. Das lässt uns müde werden. Bereits 5 Minuten Stoßlüften sorgt für frische sauerstoffreiche Luft.

5. Bewegungsmangel:

Zu wenig Bewegung und überwiegend sitzende Tätigkeit führt auf Dauer zu Müdigkeit. Gehen sie in ihrer Mittagspause einfach eine Runde spazieren und nutzen sie die Zeit am Wochenende Sport zu treiben. Bewegung regt den Kreislauf an, fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel.

6.Falsche Ernährung:

Eine Ernährung, die stark fetthaltige Lebensmittel beinhaltet (z.B. Butter, Sahne, Vollfett-Käse, Chips, Fastfood etc.) führt zu Tagesmüdigkeit. Die Fettverbrennung, die dadurch angekurbelt wird, senkt ihre Aufmerksamkeit und macht schläfrig.

7. Zu viel Zucker:

Durch Studien hat man herausgefunden, dass je mehr Zucker in Form von Süßem oder zu viel Weißmehl tagsüber aufgenommen wird, desto schlechter das Einschlafen gelingt und desto unruhiger die Nacht ist. Regulieren sie ihre Zuckermengen tagsüber und vor allem abends. Das erleichtert das Einschlafen.

8. Zu wenig Flüssigkeit:

Viele vergessen während der Arbeit ausreichend zu trinken. Da der Körper aber zu zwei Dritteln aus Wasser besteht, ist es wichtig mindestens 1-2 Liter Flüssigkeit (am besten Wasser) täglich aufzunehmen. Wasser befindet sich innerhalb und außerhalb der Zellen und im Blutkreislauf. Wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit bekommt, dennoch Flüssigkeit verliert, z.B. durch Schwitzen, wird das Blut dicker und die Durchblutung schlechter. Die Folge ist, dass das Gehirn weniger Sauerstoff erhält und uns müde werden lässt.

9. Vitaminmangel:

Müdigkeit und Gereiztheit können auch Folgen von Vitaminmangelzuständen sein. Achten Sie auf eine vielseitige und ausgewogene Ernährung. Denn fehlen wichtige Vitamine, fühlt man sich schnell müde und antriebslos.

10. LED-Strahlung:

Handys, Fernsehen und Computer stören den Schlafrhythmus. Vermeiden Sie die blaue LED-Strahlung abends vor dem Einschlafen. Nutzen sie am besten 3 Stunden vor dem Schlafen gehen kein Handy, Tablet und Co mehr. Durch das blaue Licht hemmen wir das Melatonin, das extra ausgeschüttet wird, damit wir in den Schlaf finden.

Wenn Schlafstörungen weiter anhalten, können diesen auch organische Ursachen zugrunde liegen. Die Ursachen dafür können weitreichend sein. Im ZSMED betrachten wir die Symptome Müdigkeit und Schlafstörungen auf mehreren Ebenen und suchen auf zellulärer, hormoneller, vegetativer und mentaler Ebene nach den Ursachen. Dabei spielt die Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) als diagnostisches Mittel eine bedeutende Rolle. Sie gibt Aufschluss darüber, wie regenerativ der Schlaf tatsächlich ist. Therapeutisch kann neben manuellen Verfahren wie Osteopathie, auch mit Akupunktur oder unserer Sauerstofftherapie interveniert werden. Mehr Infos dazu unter: http://zsmed.de/behandlungskonzept/

Noch mehr Tipps zum besseren Einschlafen unter: http://zsmed.de/besser-schlafen/