Frohes neues Jahr!

Frohes neues Jahr!

Mehr Entspannung im neuen Jahr!

Haben sie denn schon einen Vorsatz fürs neue Jahr? Vielleicht haben sie sich vorgenommen das bevorstehende Jahr etwas entspannter und gelassener anzugehen?

Gute Idee!

Denn nur ein gesundes Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung hält uns körperlich und psychisch auf lange Zeit gesund. Was hilft, um der alltäglichen Belastung zu entkommen sind regelmäßige Entspannungspausen, damit unsere Stresshormone heruntergefahren werden und sich Körper und Geist regenerieren können.

Entspannung auf Knopfdruck? So einfach?

Nein, ganz so einfach ist es nicht. Oftmals fällt es sehr schwer sich hinzusetzen und sich auf Knopfdruck zu entspannen. Während die Gedanken kreiseln, der nächste Tag durchorganisiert und schnell noch die Einkaufsliste im Kopf geschrieben wird ist die eigentliche Zeit für die Entspannung wieder um. Es ist fast anstrengend an nichts zu denken.

Es gibt eine Erklärung, warum das so ist. Es liegt nämlich unter anderem an den Strukturen unseres Gehirns. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn im Ruhemodus erstaunlicherweise erst einmal viel mehr Energie verbraucht, als wenn es konkrete Aufgaben zu bearbeiten hat.

Versuche haben gezeigt, dass bei Personen, die einfach nur vor sich hin sinnierten, eine ganz bestimmte Hirnregion erstaunlich aktiv war. Wissenschaftlern haben diese später als „Default-Region“ bezeichnet, was so viel heißt wie “Leerlauf-Netzwerk des Gehirns”. Das bedeutet, dass unser Gehirn nie ganz ruht und bestimmte Hirnregionen netzwerkartig miteinander verbunden, ständig Signale im gleichen Takt entladen.

Genau das ist der Grund, warum man das Gehirn an Entspannung gewöhnen muss und es auch ein wenig Übungszeit braucht, bis uns Entspannungsübungen richtig gelingen.

Hirnstudien haben gezeigt, dass regelmäßige Meditation oder Entspannungsübungen die Aktivität des Default-Mode-Netzwerks hemmen kann und Körper und Geist dadurch in die tiefe erholsame Entspannung kommen. Blutdruck, Puls und Atemfrequenz werden dabei heruntergefahren und das parasympathische Nervensystem wird aktiviert, wodurch sich Körper und Geist erholen können.

Versuchen sie Achtsamkeits- und Entspannungsübungen in ihren Tag zu integrieren. Nehmen sie sich Zeit für ihre Entspannung. Beginnen sie mit kurzen aber bewussten Momenten. Das kann schon damit beginnen, dass sie beispielsweise ihre Mahlzeiten bewusster genießen.

Mit ein bisschen Übung und Gewohnheit kann ihnen Meditation helfen Erschöpfungszuständen langfristig vorzubeugen und ihr inneres Gleichgewicht zu stärken.

Als Buchempfehlung von uns zum Thema: Norman Doidge: „Wie das Gehirn heilt“