Deutschlands Studenten sind gestresst!

Deutschlands Studenten sind gestresst!

Deutschlands Studenten sind gestresst!

Stress im Studium?

Prüfungsdruck, Zukunftsangst, Perfektionswahn und Überforderung. Das sind die Hauptfaktoren, die Studierende unter Druck setzen und ihren Stresslevel enorm in die Höhe treiben. Das bestätigt auch die aktuelle Studie der AOK, die letzte Woche veröffentlicht wurde. Anhand einer Online-Befragung des Lehrstuhls für Marketing der Universität Potsdam und des Lehrstuhls für Marketing und Business Development der Universität Hohenheim wurden mehr als 18.000 Hochschülern befragt.

Studienleiterin Prof. Dr. Uta Herbst von der Universität Potsdam erklärt: “Es ist vor allem der Stress, der durch Zeit- und Leistungsdruck sowie die Angst vor Überforderung entsteht, was Studierenden das Leben schwer macht.”

Laut der Studie der AOK fühlt sich jeder zweite Studierende in Deutschland gestresst. Demnach sind Studierende sogar noch gestresster als Berufstätige. Hier die zentralen Ergebnisse der Studie in der Zusammenfassung:

– Studentinnen sind gestresster als Studenten.

– Fachhochschüler sind gestresster als Studierende an Unis und Dualen Hochschulen.

– Das Studium an staatlichen Universitäten ist stressiger als an privaten Hochschulen.

– Studierende im Bachelorstudium fühlen sich besonders unter Druck gesetzt.

– Im bundesweiten Vergleich ist das Studium in Rheinland-Pfalz am entspanntesten – und in Nordrhein-Westfalen am stressigsten.

Laut Studie sind die stressigsten Studienfächer Veterinärmedizin, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften und Informatik. Den wenigsten Stress empfinden angehende Sportwissenschaftler. Was in der Studie überrascht hat ist, dass Studenten mit Nebenjobs im Vergleich nicht gestresster sind. Wer bis zu 15 Stunden pro Woche jobbt, ist sogar weniger gestresst als seine Kommilitonen. Die häufigst genannten Stressanzeichen sind Schlaf- und Konzentrationsstörungen und Lustlosigkeit. 25 Prozent aller Befragten Studierenden haben sich deshalb auch schon Hilfe in Form von einer Studienberatung eingeholt.

Der Beginn eines Studiums birgt eben weit mehr Herausforderungen als „nur“ das Studium an sich. Mit Beginn eines Studiums verändert sich vieles auf einmal und es beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt. Angefangen mit dem Auszug aus dem Elternhaus, die Wohnungssuche, der Umzug in eine neue, noch fremde Stadt, die Eingewöhnung, die zurückgelassenen Freunde, das Leben außerhalb des gewohnten Nests der Eltern. Neben all dem kommen dann erst die eigentlichen Anforderungen des Studiums. Volle Stundenpläne, Lerngruppen, Leistungsdruck, Prüfungen und die oftmals viel zu hohen Erwartungen an sich selbst. Das gilt es erst einmal zu stämmen!

Auch wir erleben das enorme Stresslevel unserer Patienten. Berufstätige wie Studierende klagen hauptsächlich über Symptome wie Erschöpfung, fehlende Regenerationsfähigkeit, Müdigkeit, Energielosigkeit und  Schlafprobleme. Mit unserem Stress-Konzept betrachten wir die Symptomatik der Stresspatienten auf mehreren Ebenen und berücksichtigen dabei mehrere Aspekte der Symptome. Wir behandeln den Stress mental, vegetativ, hormonell und zellulär.

Dabei erfassen wir die Stresssymptomatik mit gezielten Fragen, können labormedizinisch hormonelle und zelluläre Defizite ergründen, führen Herzfrequenzmessungen durch und therapieren Stress- und Schmerzsymptome mit gezielter Mikronährstofftherapie, spezieller SauerstofftherapieOsteopathieCraniosacraleOsteopathieMyoreflextherapiePhysiokeyAkupunktur und weiteren komplemtentärmedizinischen Verfahren. Neben Bewegung und Sport ist zudem das Mental Coaching, eine wichtige Säule unserer Stressmedizin.

Mehr zum Projekt der AOK unter: http://aok-bv.de/imperia/md/aokbv/presse/pressemitteilungen/archiv/2016/08_projektbericht_stressstudie_druck.pdf