Ernährungsweisheiten aus der chinesischen Medizin

Ernährungsweisheiten aus der chinesischen Medizin

Ernährungsweisheiten aus der TCM

„Zu drei Zehnteln heilt das Medikament, zu sieben Zehnteln die richtige Lebensweise“ sagt ein chinesisches Sprichwort.

Bei der richtigen Lebensweise spielt die Ernährung eine ganz entscheidende Rolle. In der TCM gibt es sechs Ernährungsprinzipien, die relativ einfach umzusetzen sind. Sie lauten:  früh, wenig, warm, langsam, salz- und fettarm und gekocht.

früh: Nach der TCM ist morgens von 7-9 Uhr der Magen-/Milzmeridian am aktivsten. Frühstückt man in diesem Zeitraum unterstützt man die MIlz, denn sie bildet aus hochwertiger Nahrung unsere Energie (Qi und XUE), die uns genügend Energie für den Tag gibt und die wir für einen gesunden Lauf des Organismus brauchen 

wenig: Ein altes chinesisches Sprichwort besagt „Isst man sich nur zu achtzig Prozent satt, wird man selten krank und hat keine Sorgen.“ Achten Sie darauf, wann ihr Körper ausreichend Nahrung bekommen hat. Meistens isst man weit über das Sättigkeitsgefühl hinaus. 

warm: Milz und Magen bilden die Grundlage des Lebens. Damit die Organfunktion erhalten bleibt, sollten kalte und auch zu heiße Speisen und Getränke gemieden werden. Bereits morgens ein warmes Frühstück in Form von Getreidebrei oder Porridge unterstütz die Milz in der Energiebereitstellung.

langsam: Langsames und gut gekautes Essen erleichtert die Verdauung. 

salz und fettarm: Viele Speisen sind heutzutage sehr salzig und fettreich. Je unverarbeiteter und reiner die Nahrungsmittel sind, desto besser ist das für den Organismus.

gekocht: Weiche Speisen sind meist gekocht und damit leichter verdauulich. Rohe Speisen, vor allem abends verlangen Magen und Milz viel zu viel Energie ab und kann sogar zu Schlafstörungen führen. 

Unterstützen Sie ihren Milz-/Magenmeridian mit der richtigen Ernährungsweise. Diese beiden Organe sind in der Produktion der lebensspendenden Energie Qi und des Blutes XUE am wichtigsten. Die dabei gewonnene Energie wird benötigt, um alle anderen Organe und Kreisläufe versorgen.Überschüsse dieser Lebensmittelessenz (JING) wird dabei im Nierenmeridian als Reserve für zehrende Zeiten gebildet. Werden Magen und Milz nicht richtig genährt, müssen in sehr stressigen Zeiten die Reserven im Nierenmeridian angezapft werden. In der Folge sind Milz, Magen und Niere geschwächt, was zu chronischer Müdigkeit, Energielosigkeit und Antriebslosigkeit führen kann. Nur wenn alle Organe im energetischen Gleichgewicht sind fühlt man sich wohl und verfügt über eine gute Lebensqualität. 

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