Vitamin D hat positiven Einfluss auf die mentale Verfassung

Vitamin D hat positiven Einfluss auf die mentale Verfassung

Vitamin D hat positiven Einfluss auf die mentale Verfassung

Unser Vitamin D Spiegel hängt zu einem großen Teil von der Sonneneinstrahlung ab. Gerade die UV B Strahlen auf der Haut bewirken die Synthese von Vitamin D. Vitamin D wird aber auch über die Nahrung aufgenommen. Die größte Menge an Vitamin D kann über Fisch (ca. 33 %) zugeführt werden. Ein kleinerer Anteil, etwa 10 % der Vitamin D-Zufuhr stammen aus Fetten, Eiern bzw. Milch/Käse (Max Rubner-Institut 2008). In 100g Atlantiklachs sind beispielsweise etwa 15-16 μg Vitamin D enthalten; der tägliche Bedarf liegt dabei bei 2-10 μg.

In einer Studie in der norwegischen Stadt Bergen haben sich 95 Patienten mit Herzrhythmusstörungen, niedrigem Vitaminstatus und schweren Angstzuständen insgesamt 23 Wochen, unter Betreuung Internisten und Psychologen, einer Diät unterzogen. Die eine Gruppe bekam dreimal pro Woche ein Fischgericht mit Wildlachs aus dem Atlantik, der anderen Gruppe wurde anstatt dessen Huhn, Schwein und Rind serviert. Vor und nach dieser Diät wurden verschiedene Laborparameter bei allen Probanden gemessen mit dem Resultat, dass sich bei der „Fisch-Gruppe“ die Rate der Herzschläge normalisiert hatte, der Vitamin D- Spiegel gestiegen war und die zuvor angegeben Angstzustände aufgehoben waren. Die Wissenschaftler kamen in ihrer Abschlussdiskussion auch zum Ergebnis, dass sich die Ernährung mit Atlantiklachs mitunter wohl auch positiv auf die mentale Verfassung auswirken kann und ein emotionales Ungleichgewicht reguliert.

Im ZSMED gehört die Bestimmung des Vitamin D-Wertes, neben anderen Vitaminen und Mikronährstoffen zur Routine, da Vitamin D mitunter die Konzentrationsfähigkeit, das Schlafverhalten und auch die Stimmung beeinflusst. Erfahrungsgemäß zeigt sich bei fast all unseren Patienten im ZSMED ein Mangel an Vitamin D im Blut. Meist kann dieser nicht mehr ausreichend durch die Ernährung und die Sonneneinstrahlung ausgeglichen werden und wird daher mit einem Vitamin D Präparat individuell angeglichen.

Quellen:

Hansen, Al., Olson, G. et al. (2014). Reduced anxiety in forensic inpatients after a long-term intervention with Atlantic salmon. In: Nutrients. 2014 Nov 26;6(12):5405-18.

Max Rubner-Institut (Hrsg.): Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil 2. Karlsruhe (2008)

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